How much wood could a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?

Woodchuck wurde heuer am 23. & 24. April erstmals von Cosmo nahe Maribor ausgetragen. Wir nahmen die Gelegenheit für ein 7 vs 7 Turnier auf Rasen so früh in der Saison gerne wahr. Mit 9 Männern und 5 Damen reisten wir Samstag früh an, Lorenz und Simone kamen gegen Abend als Verstärkung für den zweiten Tag nach.

Unser erster Gegner war  Nuclear Disc aus Slowenien. Wir brauchten zu Beginn wieder einige Punkte bis wir überhaupt ins Spiel gefunden haben. Unglücklicherweise ist Miha nach nur einigen Minuten Spielzeit umgeknickt und fiel für den Rest des Turniers aus. So fehlte uns ein starker Spieler, allerdings war unsere Offense auch alles andere als strukturiert. In der Defense bekamen wir Gelegenheit unsere 3-3-1 Zone zu üben, die immer besser funktionierte. Untypisch für Disc Fiction litt die teaminterne Stimmung phasenweise unter dem Spielverlauf und dem Punktestand. Das Spiel ging letztendlich 8:6 für unsere Gegener aus.

Auch im zweiten Spiel gegen Hallod300 (bzw. das ungarische Nationalteam – die Spieler wollten sich nicht eindeutig einem Team zuordnen lassen^^) harmonierte unsere Offense nicht wirklich. Obwohl ihre Zone uns einige Löcher ließ, taten wir uns schwer durch zu spielen. Von vielen Turns haben wir zusätzlich nur wenige in Punkte verwandeln können. Außerdem ließen wir die Stimmung unserer Gegener etwas auf uns abfärben – das Spiel mit dem höchsten Spirit war es sicher nicht. Einige unüberlegte Hucks, unnötige Drops und zu viel Hektik von unserer Seite machte es den Gegnern schließlich leicht 7:4 zu gewinnen. Schade, dass wir mental nicht präsent genug waren um Hallod300 ein besseres Spiel zu liefern, zu dem wir sicher fähig sind.

Beim letzten Spiel des ersten Tages trafen wir auf den Veranstalter Cosmo Mixed. In Holzfällerhemden überrannten sie uns zunächst buchstäblich, bis wir – leider wieder erst mit einigen Punkten Rückstand – anfingen ihnen ein Match zu liefern. Der Vorsprung, den Cosmo sich heraus gespielt hatte ließ sich aber nicht mehr aufholen, auch weil unser Spiel gegen Ende wieder nachließ – ein richtiger Flow wollte sich an diesem Tag einfach nicht einstellen. Wir verloren auch unser letztes Spiel 12:7.

Dafür holten Sarah und Mike am abend beim Beard Race mit einer unglaublichen Holzfäller-performance, zusammen mit Nuclear Disc, den unglaublichen ersten Platz!! Side event games liegen uns scheinbar mehr ;D

Am zweiten Tag trafen wir in der früh auf eines der beiden Slowenische U20 National Teams. Mit unserer Zone konnten wir von Anfang an viel Druck machen und uns einen Vorsprung sichern. In der zweiten Halbzeit fanden die Jungen besser ins Spiel und ließen uns für die letzten zwei Punkte nochmal richtig arbeiten. Schließlich konnten wir das Spiel 11:9 für uns entscheiden.

Als nächstes spielten wir gegen Frizmi. Wir starteten viel konzentrierter in dieses Spiel als zuvor und auch die Stimmung war gut, was sich im sidelinesupport zeigte. Frizmi versuchte unseren Flow mit einer Zone zu unterbrechen, was teilweise auch gelang. Insgesamt konnten wir im Gegenzug mit unserer Zone aber doch mehr Druck machen und das Spiel 10:8 gewinnen.

Im Plazierungsspiel trafen wir wieder auf den Nuclear Disc, unseren ersten Gegner des ersten Tages. Diesmal konnten wir ihnen ein viel besseres Spiel bieten – eigentlich behielten wir von Anfang an leicht Oberwasser und gewannen 15:5 absolut verdient mit 10 Punkten Vorsprung und holten uns so den 7. Platz.

Am Ende durften wir frisch geduscht bei gefühlten minus 40 Grad Mc Hammer und seiner Truppe (als Hungary National Team) zuschauen, wie sie möglichst ohne sich zu bewegen Left Over besiegten und sich den ersten Platz holten. In der Spiritwertung schaute für uns am Ende Platz 9 heraus. Ein risengroßes Dankeschön für das (zum Schluss doch sehr) gelungene Turnier geht an Hermann und Mike, unseren Captain und Spiritcaptain!!!

Danke auch an Cosmo!! Das Turnier war sehr gut organisiert – angefangen mit der detaillierten Beschreibung bis hin zu den gut bespielbaren (und nur ein bisschen harten) Plätzen. Die Schlafhalle war groß genug, das Frühstück sehr interessant – und lecker natürlich, genau wie das Buffet mit selbstgemachten Smoothies und Crepes. Die unzähligen Merchandise – Artikeln von Armbändern bis zu shirts und Kappen hin waren eine Inspiration. Wir kommen sicher gerne wieder:)

Mit dabei waren: Aleks, Alex P., Benni, Günther, Hermann, Jan, Laura, Lorenz, Mani, Markus, Marvin, Miha, Mike, Petra, Sarah, Simone und Sylvia

Author: Laura Schreier